Newsletter III/2015 (Eranthis, Galanthus, Convallaria und etliche Unbekannte…

Liebe Pamina, hallo Papageno!

Der Schnee war bei uns noch lange nicht weg, als Mitte Februar einige von deinen Pflanzenfreunde aus milderen Gegenden bei mir anriefen, ob denn schon die Schneeglöckchen blühen würden. Inzwischen ja, wenngleich dieses Jahr bei uns die Vegetation äußerst zaghaft startete. Das Bild unten wurde am 15. Februar in unserem Schaugarten aufgenommen. Die großen Pulks der beeindruckenden Standardsorte ‘S.Arnott‘ trotzten gegen den scharfen Raureif an. Lange war an kein richtiges Aufblühen zu denken. “A zache G’schicht“, wie man in Oberösterreich zu sagen pflegt! Aber jetzt ist es wieder so weit. Unsere beglückenden Frühjahrsblüher zeigen sich wieder in alter Pracht. Und die kleinen Schneckenviecher sind auch schon wieder unterwegs, beinahe hätte ich es übersehen! Pass auf, denn auch Schneeglöckchenblüten zählen zu deren Leckerbissen.

Immer wieder werde ich gefragt, wie man Winterlinge erfolgreich im Garten ansiedelt. Dabei vermehren sie sich schon fast unkrautartig, wenn sie einmal Fuß gefasst haben. Am leichtesten siedelt man Winterlinge an, in dem du reifen Samen ausstreust. Die Kunst ist allerdings, diesen rechtzeitig zu ernten, bevor er ausgefallen ist. Stecke die abgesammelten, aber noch geschlossenen Samenstände in einer Papiertüte und lasse sie nachreifen, um sie dann in wenigen Wochen auszustreuen, am besten gleich an Ort und Stelle. Wenn in deinem Garten lockere Gehölzgruppen stehen, wo im Spätherbst das Laub liegengelassen wird, so ist dies der ideale Standort. Vergiss es, Winterlinge durch gekaufte Knollen anzusiedeln. Du kannst Glück haben, wenn du im Herbst früh genug dran bist und diese vielleicht in Wasser kurz aufweichen lässt. Die weitaus effektivere Methode ist, entweder durchwurzelte, blühende Töpfe anzusiedeln oder eben über Samen. Vom eingebürgerten Winterling (Eranthis hyemalis) existieren mehrere Farbauslesen, die über Samen nahezu echt fallen, sowie einige halbgefüllte Sorten. Diese bilden nur wenig Samen, hier ist als Vermehrung ausschließlich eine vorsichtige Teilung nach der Blüte angesagt. Wir haben sie noch nicht im Verkauf, denn hier muss zuerst der Bestand noch ein wenig wachsen!

Hatten wir uns eigentlich schon einmal über die Maiglöckchen unterhalten? Allein ihres süßen Duftes wegen kann man im Garten fast nicht auf sie verzichten! Hier im nahegelegenen Wald gibt es eine Stelle, wo Convallaria majalisvereinzelnd wachsen. Ich denke aber, dass dies Gartenflüchtlinge sind, also sich irgendwann einmal aus Gartenabfällen etablierten. Meist sind es Herrschaftssitze und Schlösser, wo Maiglöckchen neben Immergrün und Lenzrosen stärker auftreten, außer im Gebirge, wo sie richtig heimisch sind. Maiglöckchen schätzen einen kräftigen Lehmboden mit einem ordentlich hohen Humusanteil. Es dauert naturgemäß eine Reihe von Jahren, bis sie sich etabliert haben und zu dichten Teppichen heranwachsen. Später lassen sie nur wenig Konkurrenz zu. Man kann dies auch ausnützen! Das gewöhnliche Maiglöckchen existiert meist in einer großblütigen Form. Daneben sind im Laufe der Zeit einige Sorten entdeckt und verbreitet worden. Die bekannteste Sorte dürfte Convallaria majalis ‘Albolineata‘ sein, das Maiglöckchen mit den gelblich gestreiften Blättern. Hier sind mehrere mehr oder weniger intensiv gestreifte Formen im Umlauf. Es geschieht leider immer wieder, dass in deinem makellosen Horst nach einigen Jahren normale, also streifenlose Triebe und Blätter auftreten. Diese solltest du dann mit einem Spaten herausstechen. Aber ansonsten ist das „Karierte Maiglöckchen“, wie wir es spaßhalber nennen, eine stets begehrte Schattenstaude, die genauso duftet und blüht wie die Normalform.

Manche Fehler lassen sich wohl niemals ausmerzen. Immer wieder stolpert man in Katalogen und Büchern über eine angeblich gefüllt blühende Form des Maiglöckchens. Diese Sorte gibt es wohl, jedoch ist sie äußerst selten anzutreffen. Bei ihr hängen die Blüten einzeln und sind dicht gefüllt. Bei den meisten gefüllt blühenden Maiglöckchen, die in den Gärtnereien angeboten werden, handelt es sich um Convallaria majalis ‘Prolificans‘. Hier sind mehrere gefüllte Einzelblüten zu einer Blüte geformt. Du kannst dies unschwer auf dem Bild unten erkennen. Aber auch längs gestreifte Sorten sind beim Maiglöckchen verbreitet, wenngleich nicht häufig anzutreffen. Für mich ist die schönste Sorte ‘Hardwick Hall‘, sie wird mit ihren 40 cm Höhe nahezu doppelt so hoch und strotzt vor Vitalität. Es hat viele Jahre gedauert, bis uns ausreichend zur Verfügung standen. Da verhält es sich mit der rosa blühenden Form schon besser. Es ist zwar kein richtiges Babyrosa, aber ein hübsches Altrosa. Mit Convallaria majalis ‘Rosea‘ besitzt du eine alte Gartensorte, die schon lange existiert, aber nur wenig verbreitet ist.

Orchideen faszinierten mich seit jeher. Doch viele Zeitgenossen schrecken vor Orchideen zurück, sie werden als zu kompliziert abgetan, ob es sich nun um einheimische oder um tropische Zimmerorchideen handelt. Außerdem ist es schon schlimm genug, wenn von Orchideen die Rede ist, sich der Begriff in den Köpfen ausschließlich auf Phalaenopsis reduziert, als gäbe es nichts anderes!

Eine der bekanntesten und unkompliziertesten einheimischen Erdorchideen ist neben Frauenschuh und Tibetorchidee die Sumpf-Ständelwurz (Epipactis palustris). Im Schweizer Jura entdeckte ich sie früher auf Waldlichtungen in kalkreichen Magerrasen, keine Spur von Sumpf! So wächst sie übrigens auch im Salzkammergut, während sie im Schwarzwald am Rande von sauren Flachmooren gedeiht. Du erkennst also unschwer ihre breite Toleranz, was Bodenstruktur, Feuchtigkeit und Säuregrad des Bodens anbelangt. Ich bekam vor vielen Jahren ein Exemplar von einem Liebhaber, was ich sogleich am Rande unseres Steingartens auspflanzte. Dort in praller Sonne gedieh diese Orchidee prächtig und vermehrte sich mit den Jahren zu einem breiten Horst, der nun Jahr für Jahr überreich blühte. Wichtig für ein gutes Gedeihen ist also ein ganz normaler Gartenboden, welcher aber niemals frisch aufgedüngt sein darf, sei es durch Stallmist oder mittels Mineraldünger. Dies bedeutet Tod und Verderben für die meisten aller Erdorchideen! Das gleiche gilt auch für die chinesische Bambusorchidee (Bletilla striata), eine Anfängerorchidee par excellence. Ich kannte einen Betrieb, wo diese Orchidee ganz simpel zusammen mit allen anderen Stauden auf den Mutterpflanzenacker gepflanzt wurde, wo sie in voller Sonne im vorhandenen Lehmboden prächtig gedieh und alsbald einen dichten Bestand bildete. Sie erreicht mit ihren dekorativen, schilfartigen Blättern eine Höhe von rund 60 cm. Im Garten kannst du sie fast überall integrieren, ob in normalen Staudenbeeten, im Halbschatten zu Farnen oder vor Gehölzen. Ihre an Cattleya erinnernden Blüten erreichen einen Durchmesser von etwa 4 cm und erscheinen im Frühsommer an lockeren Rispen.

Für eine richtige Prärie wirst du kaum Platz haben, über dieses Thema hatten wir ja schon öfters korrespondiert. Daher spreche ich gerne vom Präriegarten, einer kleinräumigeren Begrifflichkeit! Dem Präriegarten wird allgemein nachgesagt, dass er zu herbstlastig sei. Das stimmt wohl, durch Frühblüher kann diesem Vorurteil jedoch entschieden vorgebeugt werden. Neben den fantastischen Röhrenstern-Arten (Amsonia) kannst du auch ohne weiteres Prärielilien (Camassia)pflanzen, solange dein Boden eine ausreichende Frühjahrsfeuchtigkeit aufweist. Hier in unserem Innviertler Schwemmlandboden haben sie sich bestens bewährt und werden mit den Jahren immer üppiger. Mit ihrer frühen Blütezeit und ihrer je nach Art und Sorte unterschiedlichen Höhen lassen sich tolle Effekte im sonst noch kahlen und blütenlosen Präriegarten erzielen. Natürlich lassen sich auch Tulpen und Narzissen einbauen, ich wollte dir nur ein paar richtige Präriestauden nennen. Besonders zusammen mit der Sumpfwolfsmilch (Euphorbia palustris) kannst du dir herrliche Frühlingsbilder zaubern!

Aus dem trockenen Teil der Prärie stammt Callirhoe involucrata. Jedes Mal, wenn diese auffällige, flachwüchsige Schönmalve bei uns blüht, sind die Leute richtig verrückt nach ihr. Ich habe sie im Kiesgarten untergebracht, wo sie mit ihren flach wachsenden Zweigen den Boden deckt und ab Juni ihre magentaroten Schalenblüten hervorbringt. Wenn sie dir zu gakelig auseinanderwächst, kannst du ohne weiteres ihre Triebspitzen kappen, dann wächst sie kompakter und buschiger. Eine weitere, aufrecht wachsende Art der Schönmalve heißt sogar Callirhoe buschii, diese ist allerdings seltener in Kultur!

Jedes Jahr kommen immer mehr Neuheiten auf den Markt. Doch immer öfter scheint mir, es werden Neuheiten geradezu am Fließband produziert, rein um der Neuheit willen, ohne etwas längerfristig kritisch zu beäugen. Bei meinem Besuch an der IPM (Internationale Pflanzenmesse in Essen) sprach mich eine Inhaberin einer Jungpflanzenfirma auf diese Neuheitenflut an und sagte mir, sie kämen so regelrecht in Zugzwang, stets etwas Neues zu bieten. Neuheiten sind nicht nur Neuzüchtungen mit schön klingenden Namen, die schon bald wieder von der Bildfläche verschwinden, sondern Neuheiten können heutzutage auch verschollene Sorten oder unbekannte Staudenarten sein. Gerade von letzteren ist noch ein riesiges Potential vorhanden, was nicht oder kaum in der Gartenkultur erprobt wurde. Dies sei meine Auffassung von einer Neuheit, sagte ich ihr und wir waren hier einer Meinung.

Eine vielversprechende neue Kornblume ist Centaurea montana ‘Purple Heart‘. Sie geisterte seit einiger Zeit in verschiedenen Katalogen herum, so dass ich sie einmal ausprobieren wollte. Das purpurrote Herz hebt sich tatsächlich deutlich vom Weiß der äußeren Blütenblätter ab. Die Bergflockenblume wächst ja problemlos und lässt sich beinahe überall integrieren. Ich kann mich noch an meine holländische Zeit erinnern, wo wir Herkünfte aus botanischen Gärten von Kanada und Nordrussland kultivierten. Ich kenne kaum eine andere Flockenblume, welche eine solch große Variabilität in Farbe, Blütengröße und Höhe aufweist. Trotz ihrer graufilzigen Blätter möchte die Bergflockenblume keineswegs trocken stehen, ganz im Gegenteil! Sie leidet, wenn sie über längere Zeit zu wenig Wasser zur Verfügung hat. Schneide sie bodeneben zurück, wenn sie dir nach der Blüte zu unansehnlich erscheint.

Auch die Forellenlilien hatten es mir schon immer angetan. Im Garten meiner Eltern wuchsen Erythronium ‘Pagoda‘ und Erythronium revolutum ‘White Beauty‘ wie von selbst, vermehrten sich und blühten jedes Jahr üppig. Der Garten befindet sich an den Ausläufern des Südschwarzwaldes und war sauer-humos, ideal für Forellenlilien! Sie standen zwischen Farnen und Rhododendron, was aber nicht heißen soll, dass sie in auch deinem Garten so vorzufinden sind. Vielleicht wachsen sie bei dir unter einer Zaubernuss oder zwischen Lenzrosen? Heuer möchte ich die schattige Nordseite unseres Hauses zwiebelpflanzenmäßig salopp ausgedrückt etwas aufmotzen, denn hier vereinsamen die paar Winterlinge und Tulpen regelrecht. Von den Forellenlilien bekommst du im Blumenzwiebelhandel hauptsächlich eine Handvoll Auslesen, jedoch kaum die nicht minder aparten Wildarten. Gegenüber der verbreiteten, hellgelben ‘Pagoda‘ ist die reine Erythronium tuolumnense eher selten in Gärten anzutreffen. Ihre sattgelbe Farbe möchte ich an halbschattigen Plätzen nicht mehr missen. Wie schön machen sie sich zwischen Schildfarnen (Polystichum setiferum ‘Plumosum Densum‘) und einigen Funkien!

Gänzlich anderer Natur ist Salvia reptans, eine ungewöhnliche Salbeiart aus Texas, die mir vor drei Jahren Bob Brown aus Evesham/England als Geschenk mitbrachte, als er unsere Gärtnerei besuchte. Auf meine Frage, ob diese denn auch hart sei, beantwortete er mit „Ofcourse, it’s quite hardy!“ Auf Aussagen, die von Engländern getroffen werden, sollte man bekanntlich zurückhaltend reagieren, denn längst nicht alles ist bei uns hart, was dort die milden Winter locker übersteht. Es wäre ungefähr dasselbe, wie wenn ich einem Kunden aus Stockholm eine bestimmte Mittagsblume als vollkommen hart verkaufe, nur weil sie in Österreich hart ist. Kurz und gut, dieser texanische Salbei hat sich bis jetzt als gut winterhart erwiesen, vorausgesetzt, du pflanzt ihn an ziemlich trockene Plätze. Seine späte Blüte ist sehr ungewöhnlich, insbesondere das strahlende Blau. Die lockeren Rispen können rund 90 cm hoch werden.

Zu guter Letzt möchte ich dir endlich einmal unsere beiden Meerkohl vorstellen, welche in unseren Schaugärten nun schon seit über zehn Jahren stehen und jedermann begeistern. Seinen Namen bekam der Meerkohl vom Echten Meerkohl
(Crambe maritima). Dieser wächst an den Gestaden der Nordsee. Ich sah ihn in den sandigen Küstenstreifen von Südengland. Im Mittelalter wurden seine Blätter gegessen, es handelt sich ja um eine Kohlverwandschaft, man merkt dies gleich am Geruch der Blätter. Nicht nur Derek Jarman erkannte seinen hohen Zierwert, als er seinen inzwischen sehr bekannten Garten auf der Halbinsel Dungeness bepflanzte, sondern du kannst ihn auch in Great Dixter bewundern. Dort steht er zwischen Dahlien und Phlox inmitten langer Staudenbeete. Auch in anderen Gärten Englands bekam der Meerkohl hohe Akzeptanz. Bei uns führt er eher ein Schattendasein. Neben der Ziegelstein-Säule wächst und blüht unser Meerkohl jedes Jahr zuverlässig. Seine im Frühjahr austreibenden, violettroten Blätter korrespondieren wunderhübsch zur steinigen Umgebung. Die Bodenansprüche sind sehr bescheiden, gib ihm vielleicht nicht den allermagersten Boden und er dankt es dir mit breiten Horsten, welche Jahr für Jahr von neuem austreiben.

Der in Staudengärtnereien weitaus bekanntere Meerkohl ist Crambe cordifolia aus Asien, auch Riesen-Meerkohl genannt. Ihm sollte doch deutlich mehr Platz zugestanden werden, denn eine ausgewachsener Riesenmehrkohl erreicht schon einmal Ausmaße von 2 x 2 m. Wirkungsvoll ist ein Platz vor deinen Koniferen oder am Ende deiner Staudenrabatte. Und auch er ist kein unstetes Kind, das schnell seine Position aufgibt, sondern du hast ihn auf ewige Zeiten! Seine hochsommerliche, schleierkrautähnliche Blüte beeindruckt jeden deiner Besucher. Die abgeblühten Rispen sind durchaus dekorativ, du brauchst sie daher nicht gleich abzuschneiden! Es gibt noch einige andere Arten, die aber kurzlebig und eher von botanischem Interesse sind.

Was gibt es sonst Neues bei uns?

Es freut uns außerordentlich, dass unser Sebastian bereits sein zweites Buch in Angriff genommen hat! Es ist schon erschienen und du kannst es nicht nur über uns beziehen, sondern jederzeit in der Gärtnerei abholen. Es ist schön und erbauend, wenn sich besonders jüngere Vollblutgärtner daran machen, junge Leute für das Gärtnern zu begeistern. Das hatten wir bisher leider nur ganz wenig, denn eigentlich erfolgt die „Begärtnerung der Menschenseele“ eher durch ältere Personen. Dieses so treffende Zitat stammt von niemand geringerem als von Karl Foerster. Umso mehr freut es mich, dass Sebastian auf literarischer Erfolgsschiene unterwegs ist, und dies nicht nur in Deutschland, sondern zunehmend auch in Österreich. Sein letztes Buch stand in Deutschland an 6. Stelle aller Neuerscheinungen des letzten Jahres. Zu diesem Erfolg gratulieren wir ihm von ganzem Herzen!

Auch Katrin Lugerbauer, meine Helferin an Gartentagen und ehemalige Praktikantin hat ebenfalls ein herrlich bebildertes und fachlich hochstehendes Buch geschrieben: „Immerblühende Beete – ganz einfach!“ , ebenfalls vom BLV-Verlag. Warum hat man sich eigentlich seitens des Verlages nicht entschlossen, die Dinge beim richtigen Namen zu nennen? Hat der Ausdruck „Staudenbeet“ einen so schlechten Ruf? Inzwischen sollten die meisten Insider wissen, was Stauden sind, besonders diejenigen, welche sich dieses Buch zulegen. Kurz und gut, drei Autoren in und um eine Staudengärtnerei – das ist schon was, worauf man ein klein wenig stolz sein kann, oder nicht?

Lust auf Gartenreisen? Gerlinde Halwax organisiert Gartenreisen. Du kannst unter www.gartenreisen-halwax.de ihre Reiseziele studieren. Sie ist unter vielen anderen eine treue Besucherin unserer Gärtnerei und kommt mit ihrer Reisegruppe wieder am 30. Mai zu uns. Denn du glaubst es nicht, wie viele Gartenparadise es inzwischen allein in Bayern und Österreich gibt!

Sebastian Ehrl, Bio-Starter, BLV-Verlag, € 19,90

Sebastian Ehrl, Bio-Starter, BLV-Verlag, € 19,90

Katrin Lugerbauer, Immerblühende Beete, ganz einfach, BLV- Verlag

Katrin Lugerbauer, Immerblühende Beete, ganz einfach, BLV- Verlag

Am Freitag startete in unserer Gärtnerei auch der Schneeglöckchen-Verkauf, samt den dazugehörenden Frühjahrsblüher. Die Ausbeute ist mehr als zufriedenstellend und jedes Jahr kommen einige Seltenheiten dazu. Wir haben alle Schneeglöckchen in attraktive Tontöpfe getopft und auf unserem Ziegelrondell ansprechend präsentiert. Du bist wie immer herzlich eingeladen! Die Schwerpunktwoche hat sich demnach witterungsbedingt um ein paar Tage vorverlagert. In den Schaubeeten sind jede Menge an Schneeglöckchen-Sorten zu bewundern, ganz besonders die große Fläche mit Galanthus ‘S.Arnott‘ ist mehr als sehenswert. Falls dir der Weg doch zu weit ist, kannst gerne die diesjährige Schneeglöckchenliste anfordern. Manche Stückzahlen sind limitiert und daher schnell weg!

Ansonsten sehen wir uns vielleicht in Freiburg/Breisgau am kommenden Wochenende bei Ewald Hügins „Start in den Frühling“, wo ich mit einem Sortiment an Seltenheiten vertreten bin. Der März wird mit Kultur- und Vermehrungsarbeiten vergehen, mit dem Versand deiner Stauden beginnen wir um den 15. März, je nach Witterung natürlich!

Im Webshop hast du jetzt die Möglichkeit, dich einzuloggen, eine Merkliste anzufertigen und du kannst überdies sehen, welches die Top-Ten- Stauden des letzten Jahres waren. Außerdem kannst du deine Suche nach Lebensbereichen eingrenzen und filtern, sofern du dies möchtest.

So wünsche ich dir einen Vorfrühling, so wie du ihn dir wünschst, mit noch mehr Blüten! Im nächsten Rundbrief werde ich dir die Entstehungsgeschichte von Sarastro-Stauden erzählen. Ich bin sicher, dass auch dich dies interessieren wird!

Herzlichst, dein Staudengärtner Sarastro

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Viele Grüße/ Best regards/ С уважением