Newsletter VII/2026
Liebe Pamina, hallo Papageno!
Wahrscheinlich plagt dich ebenfalls die derzeitige Hitzewelle. Während ich diesen Brief an dich schreibe, stehen uns täglich Temperaturen jenseits der 35 Grad ins Haus. Außergewöhnlich deswegen, da wir uns erst mitten im Juni befinden, die Hundstage lassen grüßen!
Spätestens jetzt kommen lebhaft Erinnerungen an meine alte Heimat östlich von Basel hoch, einem milden Gebiet im Einfluss mediterraner Klimaströme aus dem Rhonetal Frankreichs. Dort in meinem Heimatstädtchen Laufenburg waren Sommertemperaturen jenseits der 35-Grad-Marke fast schon normal, noch dazu kam meist eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Und ich denke an meinen ersten Arbeitstag, den ich nie vergessen werde, vielleicht interessiert dich das!
Es war der 1. August 1975. Ich kam kurz vor 7 Uhr in die Gärtnerei und bekam sogleich einen Anschiss von meinem Lehrherrn, seine Belegschaft hat gefälligst spätestens um zehn vor 7 auf der Matte zu stehen! Es war an jenem Tag schon in der Früh ziemlich drückend schwül. Zunächst wurden die Topfchrysanthemen gegossen, danach hieß es, wir führen in eine nahegelegene Kreisstadt, um Tröge auf einem Dachgarten neu zu bepflanzen. Das bedeutete all das Werkzeug, geschätzte 20 Säcke mit Komposterde einschließlich der Pflanzen 5 Stockwerke die Treppen hinauf zu schleppen, ein Aufzug gab es nicht. Ich war körperliches Arbeiten auch damals schon gewöhnt, trotzdem war ich am Abend mehr als streichfähig. Und ich denke immer wieder, die Südländer haben uns in ihrer Lebensweise einiges voraus, denn man sollte sich auch in unseren Gefilden langsam darauf einstellen, früh am Morgen mit der Arbeit zu beginnen und sich um die Mittagszeit eine längere Siesta zu gönnen. Aber dies passt offenbar nicht in das Lebenskonzept eines Mitteleuropäers, der will ab 17 Uhr seinen Feierabend. Erst allmählich beginnen sogar Arbeitnehmerschutzorganisationen umzudenken, dass es offenbar doch nicht so gesund ist, bei 35 Grad unter freiem Himmel bei „High Noon“ Schwerstarbeit zu verrichten.
Ja, meine Lehrzeit. Ich bin nicht der Typ, welcher alten Zeiten nachweint, hinterherschimpft oder diese gar hochlobt. Damals war ein 10-Stunden-Tag vollkommen normal, da wäre es keinem Lehrling („Stift“ auf Schweizerdeutsch, in Neudeutsch schon deslängeren Azubi) in den Sinn gekommen, dagegen aufzumucken. Die Siebzigerjahre galten in Deutschland als goldene Wirtschaftswunderjahre, Arbeit war im Übermaß vorhanden und das wurde natürlich ausgenutzt, auch in der Gartenbaubranche. Der Bauboom verursachte auch jede Menge an landschaftsgärtnerischen Arbeiten, die damals auch von nicht spezialisierten Gärtnereien dankbar angenommen wurden. Meine Lehrzeit absolvierte ich in einer Topfpflanzengärtnerei, einem „Gemischtwarenladen“, könnte man heute sagen, die es heutzutage leider immer weniger gibt. Wir kultivierten von Hortensien über Primeln bis hin zu Weihnachtssternen, im Frühjahr jede Menge Gemüsesetzlinge, hatten nebenbei eine kleine Baumschule, wir pflegten jede Menge Gräber, banden Trauer- und Adventskränze, wurden auch in geringem Maße in floristische Arbeiten involviert. Die Produktion des Sommerflors, der Balkonblumen und Topfpflanzen beschränkte sich naturgemäß auf das Frühjahr.
Im Sommerhalbjahr waren landschaftsgärtnerische Tätigkeiten an der Tagesordnung, beispielsweise Einfahrten und Gehwege aus Verbundsteinpflaster oder Waschbetonplatten, bis hin zu reinen Maurerarbeiten. Massenanpflanzungen von Cotoneaster als Bodendecker bis zum Abwinken, Latschenkiefern als sogenanntes „Abstandsgrün“, alles „pflägeleicht“, ergebnisorientiert und quadratisch-praktisch-gut, die Zeit der „Ritter Sport- Gartenarchitektur“ ließ grüßen! Meine Lehrzeit war aufgrund meines Schulabschlusses auf nur zwei Jahre angesetzt, drei Jahre wären für den Produktionsablauf wesentlich sinnvoller.
Bei meiner verpflichtenden Zwischenprüfung wurde seitens der „Wächter“ des verantwortlichen Regierungspräsidiums stark bemängelt, dass ich aufgrund der wöchentlichen Tätigkeitsberichte meines Berichtsheftes in viel zu viel „nicht fachspezifischen Arbeiten“ involviert war, dies wurde als nicht ausbildungskonform angesehen, denn meine Ausbildung lautete schließlich auf Gärtner/Fachrichtung Zierpflanzenbau. Dabei verhielt ich mich unschuldig, denn ganz nebenbei war ich sehr froh, eine solch vielseitige Ausbildung genossen zu haben, auch wenn diese gelegentlich anstrengend und fernab jeglicher Pflanzenvielfalt war, aber nichts wäre langweiliger und einseitiger, als ausschließlich in einem Topfpflanzenbetrieb seine Lehre absolvieren zu müssen! Genau dies sagte ich bei der damaligen Abschlussbesprechung dem zuständigen Beamten direkt ins Gesicht, aber ich stieß auf taube Ohren. Heutzutage wäre man froh, überhaupt noch solche vielseitigen Lehrbetriebe zu finden, die meisten Gärtnereien bilden ohnehin kaum mehr aus oder sind viel zu einseitig spezialisiert. Egal, ich schloss meine gärtnerische Grundausbildung damals trotz allem mit gutem Erfolg ab. Danach aber kamen zum Glück ziemlich bald die Stauden und den Rest meines Werdegangs kennst du ja. Für alle, die es noch nicht wissen, es gibt in Deutschland, Österreich und der Schweiz ganz hervorragende Staudengärtnereien mit einem übersichtlichen Sortiment, wo gerade Lehrlinge sehr gut aufgehoben sind und ihren Beruf von der Pike auf lernen. Es lohnt sich, denn Staudengärtnerei bedeutet gelebte Pflanzenvielfalt!
Ich wollte mit dieser Eingangsgeschichte nur verdeutlichen, dass uns damals überhaupt nichts geschenkt wurde. Es waren zwei anstrengende und harte Jahre, Hetze und Hektik pur, wir Lehrlinge sahen uns damals eher als billige Arbeitskraft, ich wusste aber, dass auch diese Zeit vorübergeht. Beispielsweise bei Pflanzenschutzmaßnahmen („Spritzen mit Gift“) wurde keinerlei Rücksicht auf das Tragen entsprechender Schutzkleidung genommen, bei uns heutzutage unvorstellbar, in anderen Ländern ist auch diese Vorgangsweise leider immer noch an der Tagesordnung. Auch damals schon waren gerade für Lehrlinge strengere Arbeitszeitgesetze und weitere Schutzbestimmungen bekannt, viele Betriebsleiter agierten aus Bequemlichkeit anders, überprüft wurde das nie.
Es war eine andere Zeit, die ich meinen heutigen Mitarbeitern allein schon der physischen Belastung wegen nie zumuten würde, geschadet hatte mir dieser Lebensabschnitt aber auf keinen Fall. Wir verrichteten eine Menge Arbeiten ausschließlich von Hand! Aber – ein wenig sehne ich mich trotzdem an die Zeit zurück, an jene zutiefst gärtnerischen Arbeiten, die unseren angehenden Fachleuten heutzutage kaum noch vermittelt werden!
Wie sieht bei dieser Hitze ein sinnvolles Wassermanagement aus? Jedenfalls hat es überhaupt keinen Sinn, jeden Abend mit dem Schlauch seine Staudenbeete zu bespritzen! So züchtest du nur deine Schnecken und beruhigst nebenbei dein Gewissen, allein deinen Stauden hilft dies gar nichts! Wenn nach einer längeren Trockenphase einige Stauden schlapp machen und hängen, dann erst solltest du langanhaltend durchdringend wässern, damit die Feuchtigkeit tief in den Boden dringt. Lass deine Stauden nach dem lebensnotwendigen Nass suchen und so wurzeln sie automatisch in tiefere Bodenschichten. Ich hatte das Resultat vor ein paar Jahren selbst nachvollzogen, indem ich exakt neben einem Helenium-Horst mit dem Spaten auf 60 cm in die Tiefe grub, so dass man am Bodenhorizont sah, wie weit Feuchtigkeit im Boden überhaupt noch vorhanden war. Der Rasen vor dem Beet war komplett braun, die obersten 20 cm waren staubtrocken, darunter aber milde Feuchtigkeit! Wenn du deine Stauden zu oft mit kleinen Wassergaben verwöhnst, so wurzeln diese ausschließlich in der obersten Bodenschicht und dringen mit den Wurzeln gar nicht in die Tiefe. Dies bedeutet, dass sie alsbald schlapp machen und keine Widerstandskraft aufweisen. Wenn bei dir in deinen Staudenbeeten nach Wochen der Trockenheit einige Stauden beginnen, schlapp zu machen, dann lege einen Schlauch hin oder stelle einen Sprenger auf und wässere zwei Stunden, so dass das Wasser langsam in tiefe Schichten vordringt. Danach sind deine Stauden auf das Beste versorgt und deine Wassergaben sind zielführend!
Ich hingegen ziehe es vor, die Staudenbeete im Schaugarten überhaupt nicht zu besprengen, obwohl wir eigentlich Wasser im Überfluss hätten. Ich denke immer noch an Beth Chatto, als wir sie Anfang der 90er-Jahre besuchten. Damals war in East Anglia eine wochenlange Jahrhunderttrockenheit. Damals war bei ihr der gesamte Rasen des großen Schaugartens braun, die Stauden und Sträucher aber standen überraschend gut da. Auf meine Frage, warum sie nicht wässert, da doch täglich eine Menge Besucher kommen, sagte sie entschieden „No!“. Sie wollte erleben, welche Pflanzen dies überleben und trachtete in der Staudenverwendung schon damals nach dem Prinzip „The right plant on the right place!“. Dieser Grundsatz hat sich gerade in Zeiten des menschengemachten Klimawandels mehr als bewahrheitet! Wenig später entstand aus ihrem Parkplatz der inzwischen berühmte „Gravel Garden“ mit den vielen trockenheitsliebenden Stauden.


Was gibt es Neues?
Wir haben uns entschlossen, keine Phlox-Schwerpunktwoche mehr abzuhalten, da die ersten Sorten schon jetzt in Vollblüte stehen und der Flor sich noch bis Ende August hinzieht. Du darfst bezüglich Phlox jederzeit kommen, es lohnt sich überaus, da die Verkaufspflanzen sich in diesem Jahr besonders schön präsentieren. Aber wir bereiten einen speziellen Tag vor, an dem ich dir zwei Führungen anbiete, eine am Vormittag, die zweite am Nachmittag. Hier vermittele ich dir alles, was ich über Phlox weiß, was für eine erfolgreiche Kultur wichtig ist und was dich vielleicht schon länger interessiert. Phlox ist kein Klimaverlierer, man muss nur einige notwendige Grundprinzipien berücksichtigen.
Der Phloxzauber findet am 18. Juli statt, nicht wie zunächst am 25. Juli angegeben! Aufgrund der momentanen, heißen Witterung sahen wir uns gezwungen, den Termin doch vorzuverlegen.
An diesem Samstag haben wir von 8:00 – 18:00 geöffnet. Die Führungen finden jeweils um 9:00 und 15:00 statt. Falls du schon den Flyer in der Gärtnerei mitgenommen haben solltest, vergiss den alten Termin und beachte bitte den neuen, geänderten Termin! Wir freuen uns sehr auf deinen Besuch!
Hier nun wieder die fünf auserwählten Stauden, die du vielleicht noch nicht näher kennst und welche es wert sind, Verbreitung zu finden:

Aster x alpellus ‘Triumph‘
Bekannt ist mir diese Hybride schon seit meiner Zeit in den Niederlanden, sowie aus älterer Fachliteratur, doch hatte ich sie wieder aus den Augen verloren. Von neuem ergattert und mitgenommen hatte ich sie bei meinem allerletzten Besuch bei Jacob Eschmann in Emmen in der Schweiz, jener namhaften Alpenpflanzengärtnerei, übrigens einer meiner allerersten Anlaufstellen im jugendlichen Alter, für seltene Stauden und alpine Pflanzen. Ein einzelnes Exemplar nahm ich mit, inzwischen haben wir reichlich vermehren können.
Diese Hybride zwischen einer Alpenaster (Aster alpinus) und der Bergaster (Aster amellus) entstand schon vor geraumer Zeit in den Niederlanden. Das Besondere an ihr ist ihre außergewöhnlich lange Blütezeit, die sich von etwa Anfang Juni bis weit in den Sommer hinein erstreckt, sie schiebt unentwegt Blüten nach. Die gesunden, dunkelgrünen Blätter liegen mehr oder weniger flach am Boden, das Wachstum zeigt sich fast schon rasenförmig, die Blüten entfalten sich an 30 cm hohen, straffen Stängeln, weit vor den uns bekannten Bergastern. Du wirst dich fragen, was fängt man mit dieser außergewöhnlichen Aster im Garten an? Ich muss zugeben, dass ich die Verwendung erst selbst austasten sollte. Als Alpenaster für den Steingarten erscheint sie mir etwas zu üppig, dann schon eher geeignet als Einfassungs- oder als Staude in kleineren Gruppen. Ich kann mir allerdings ein wesentlich breiteres Verwendungsspektrum vorstellen.
Das Goldtröpfchen ist ein reizender Frühlingsblüher für den Schattengarten!

Chiastophyllum oppositifolium heißt das liebenswerte Goldtröpfchen mit seinem vollen botanischen Namen. Es ist eine stille Schönheit, welche zur Blütezeit durchaus auffällt. Diese zu den Dickblattgewächsen zählenden Kleinstaude wächst im Kaukasus, ich konnte sie dort allerdings nirgends entdecken, allerdings ist der Kaukasus bekanntlich groß und es gibt Regionen, die nur schwer zu bereisen sind. Im Garten schätzt sie einen absonnigen, zumindest halbschattigen Standort und nicht den trockensten Boden, darum wächst sie auch sehr gut an beschatteten Ufern, sofern du im Garten einen solchen Bereich hast. Dort jedenfalls bildet das Goldglöckchen relativ schnell lockere Matten, die sich zur Blütezeit mit gelben, hängenden Rispen präsentieren.
Wir vermehren seit vielen Jahren auch eine panaschierte Variante namens ‘Jim’s Pride‘, die allerdings trotz ihrer Schönheit wesentlich verhaltener wächst als ihre Stammform. Solche größeren Polster dauern Jahre, wie du im untenstehenden Bild siehst.

Der wintergrüne Neuseeländische Rippenfarn (Blechnum penna-marina).

Vom Rippenfarn existieren viele Arten, die meisten stammen aus den südlichen Hemisphären, meist Südamerika und sind nicht hart genug. Blechnum penna-marina allerdings macht sich bei uns mehr als passabel, er wächst im Gegensatz zu unserem heimischen Rippenfarn in dichten Matten, ist darüber hinaus wintergrün und kann deshalb hervorragend als Einfassungspflanze dienen. Wenn er dir in den Weg hineinwächst, ist dies kein Problem, du nimmst deinen Spaten und stichst innen und außen weg, was dir zu viel wird. Ein hervorragender Pflanzplatz befindet sich vor Hortensien, aber auch vor Rhododendren und vielen anderen Sträuchern, selbstverständlich an schattigen Stellen. Das hätte ich beinahe vergessen: dieser Rippenfarn stammt aus Neuseeland und ist vollkommen winterhart.

Isodon rubescens
Wenn ich dieses Jahr Isodon höre, bekomme ich einen Schreck! Letztes Jahr hatten wir alle Arten wieder einmal gründlich vermehrt, aber die Jungpflanzen leider zu spät getopft, so dass diese nicht gut durchwurzelt in den Winter gingen. Ich dachte, die packen dies noch locker, aber ab Oktober bleibt ein stärkeres Wachstum meistens aus. So begnügten wir uns mit einem Vlies als winterliche Schutzmaßnahme, für alle Fälle. Im Frühjahr jedoch ließ der Austrieb lange auf sich warten und wir nahmen sicherheitshalber alle Isodon aus dem Onlineprogramm. Du willst ja lebende Pflanzen, wo man einen Austrieb sieht und keine halbtoten Geschichten! Jedenfalls dauerte es bis Anfang Juni, als wir sahen, dass die allermeisten Isodon doch austrieben. Die im Bild zu sehende Art ist Isodon rubescens aus dem Osten Sibiriens, eine ganz reizende Staude, die du vor deinen Gehölzgürtel setzen kannst, ideal zusammen mit dem Hohen Goldbaldrian (Patrinia scabiosifolia).
Andere Isodon stammen aus China, wo sie als Heilpflanzen Verwendung finden. Winterhart sind sie allemal, einige Arten erreichen eine passable Höhe und fallen besonders im Gehölzrand auf. Übrigens heißen sie „Chinesische Buschnessel“ oder „Harfenstrauch“, in Teilen Chinas nennt man sie „Dong Ling Cao“.
Die Himalaya-Silge (Cortia wallichiana, syn. Selinum wallichianum), endlich wieder!

Und zu guter Letzt möchte ich dir eine Staude vorstellen, die bei Staudenfreunden inzwischen einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat und als Doldenblütler in unseren Gärten einen willkommenen Insektenmagneten darstellt. Die Himalayasilge stammt aus den Monsuntälern Nepals, kommt aber auch in Kaschmir vor. Du denkst bei Monsun an subtropische Gegenden, aber dieser Doldenblütler ist trotzdem ausreichend winterhart. Mit ihren strahlend weißen Dolden und den dunklen Stängeln gehört sie zu den schönsten Doldenblütlern, die wir besitzen, einfach herrlich! Und endlich können wir dir diese ausdauernde Staude wieder in ausreichender Anzahl zur Verfügung stellen. Das war in den vergangenen Jahren nicht immer ganz einfach, denn für eine gelungene Vermehrung benötigst du frischen, reifen Samen. Schon mehrmals nahm ich den Samen der Himalayasilge ab und säte ihn aus – Fehlanzeige, warum auch immer!
Und hier darfst du nach deinem Geschmack Kombinationen ausprobieren, die ausschließlich dir gefallen. Vieles gelingt dabei durch reinen Zufall, beispielsweise neben Schlangenknöterich (Persicaria amplexicaule) oder zwischen Heliopsis scabra-Sorten, in voller Sonne, aber durchaus auch in lichtem Schatten. Ich werde dieses Jahr mit der Himalayasilge unserem Schaugarten wieder eine frische, fröhliche Note verpassen, wo sich eine Menge Insekten freuen werden! Allerdings sollte eine kühlere und feuchtere Wetterphase eintreten, denn sonst sind jegliche Pflanzungen mit ständigen Wassergaben konfrontiert und enttäuschen dich nur!

So bin ich wieder am Ende angelangt. Den Versand deiner Stauden verschieben wir etwas, bis eine kühlere Wetterphase eintritt. So leiden deine Wünsche nicht unnötig unter dieser Hitze. Aber tatsächlich möchten einige deiner Gleichgesinnten ihre Bestellungen sofort. Ich agierte ja genauso, aber immer mit Risiko verbunden.
Übrigens hat Kata wieder einmal etwas Neues zum Ausprobieren in unseren Schaugärten organisiert: Am 12. Juli, 26. Juli und 23. August finden in unseren Schaugärten „Yoga und Ayurveda Brunch“ statt. Das Ganze findet bei Schönwetter von 8:00 – 13:00 statt. Die Yoga Einheit wird von der regional bekannten Yogalehrerin Yvonne Ranseder, geführt und der Brunch von „Heilsam Kochen“ von Heide Vendler gekocht. Anmelden kannst du dich entweder per Mail oder telefonisch bei uns. Die Teilnahmegebühr von 65 Euro werden direkt vor Ort bei Yvonne verrechnet.
Im nächsten Rundbrief stelle ich dir die Aussteller vor, welche zu unserer Jubiläumsveranstaltung kommen werden! Das wird dich sicher interessieren und es wird spannend, ich freue mich schon sehr darauf!
Wir wünschen dir einen schönen, nicht zu heißen Sommer!
Dein Staudengärtner Sarastro

