30 Jähriges Jubiläum

30 Jahre Sarastro Stauden Lasst uns gemeinsam feiern!

Datum: 19 - 20. September 2026
Ort: Kammer 42, 4974 Ort im Innkreis

Unser 30-jähriges Jubiläum am 19. und 20. September rückt näher!

Ich möchte alle Aussteller einzeln kurz vorzustellen, welche anlässlich unseres Jubiläums am 19. und 20. September bei uns mit einem Stand anwesend sind. Es soll wie ein kleiner Gartenmarkt sein- Kata nennt es „die kleine Raritätenbörse des Innviertels“.  Alle diese Aussteller zählen zu meinen engsten Freunden und Kollegen, welche ich schon sehr lange kenne und daher ist es wohl überflüssig zu erwähnen, dass du keinerlei Handelsware vorfindest, sondern ausschließlich in Eigenregie angefertigte, wertvolle Produkte, ob Pflanzen, Keramik oder anderes. Neben einem internationalen Charakter war dies unser größtes Anliegen. Für meine Mitaussteller bürge ich voll und ganz, es sind Staudensortimente, welche unser Sortiment bei Sarastro ergänzen und bereichern. Da wir ohnehin schon mit weit über 3.000 verschiedenen Sorten aufwarten, darfst du trotzdem sicher sein, dass es kaum Überschneidungen geben wird und du voll auf deine Kosten kommst! Worauf Kata und ich Wert gelegt haben, ist eine internationale Ausrichtung unseres Jubiläumswochenendes, denn nur auf diese Weise erreicht man ein solch exquisites und interessantes Angebot. Außerdem wird dir auffallen, dass einige Aussteller, einschließlich meiner Tochter schon der nachfolgenden Generation angehören und auch dieser Punkt sollte nicht unerwähnt bleiben.

Ich habe mir lange überlegt, mit wem ich wohl beginnen sollte. Da kam mir die Idee, dass sich die Reihenfolge nach der weitesten Anfahrt richten soll! Ich bin sehr dankbar dafür, dass sich meine Freunde diese Anreise überhaupt antun, denn dies ist gerade heutzutage alles andere als selbstverständlich!

 

„Grüner Anzeiger“, Ann-Christin Neugebauer, Hamburg, Deutschland

So lange ich selbständig bin, so lange kenne ich Ann-Christin mit ihrem Grünen Anzeiger. Mir fiel sie an Gartentagen auf, wo sie ihren Stand auf geschätzten zwei Quadratmetern präsentierte, anfänglich erreichte sie die weitesten Destinationen stets mit ihrem unkaputtbaren VW-Käfer!

Ein Journal in Schwarzweiß gedruckt, ohne Bilder, geht dies denn heute noch? Aber sicher doch, denn du findest im Grünen Anzeiger sämtliche Termine, was Gartenkultur und Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum anbelangt, nach Postleitzahlen sortiert. Darüber hinaus liest man im Grünen Anzeiger stets fachlich interessante, hochkarätige Artikel aus den unterschiedlichsten Gartenbaubranchen, gelegentlich schreibe ich auch schon mal. Ein Probeheft kannst du dir sicher bei ihrem Stand zu Gemüte führen, es lohnt sich wirklich!

 

„De Hessenhof“, Miranda und Hans Kramer, Ede, Niederlande

Längst ist diese Gärtnerei über die Grenzen der Niederlande hinaus bekannt, welche sich in einigen Dingen gegenüber anderen Gärtnereien deutlich abhebt. Sie versendet generell keine Pflanzen, du musst also den weiten Weg auf dich nehmen, was sich jedoch überaus lohnt. Hans hat ein riesiges Sortiment an Besonderheiten zusammengetragen, etwa so viel wie wir, aber der Hessenhof ist etwas anders sortiert, weniger Gebirgspflanzen und Sukkulenten, dafür noch mehr an ungewöhnlichen Schattenstauden. Wir tauschen untereinander seit Jahren immer wieder Neuheiten aus, wie dies unter befreundeten Kollegen so usus ist. Ich kam in den 90er-Jahren das erste Mal zu ihm, damals lag sein Hauptaugenmerk noch auf Lenzrosen. Er war in Sachen Lenzrosen überhaupt einer der ersten, welcher systematisch selektierte und gut durchzüchtete Strains anbot.  https://hessenhof.nl/

 

„Franks Salvias“, Frank Fischer, Umkirch, Deutschland

Frank stammt aus meiner früheren alemannischen Heimat, in der Nähe von Freiburg im Breisgau. Auch er zählt zu den weit gereisten „Sammler- und Jägertypen“ und hat sich und seine Gärtnerei dem Salbei verschrieben. Inzwischen besitzt er hierin ein stattliches Sortiment und gilt als „der Salbeispezialist“ schlechthin, eine sehr vielseitig einzusetzende Gattung. Frank wird aber auch mit exquisiten Kräutern aufwarten, auch dafür ist er bekannt. Und man darf gespannt sein, was er sonst noch alles aus dem Hut zaubert!  https://www.franks-salvias.de/

 

„Rifnik Garden“, Gorazd und Ignac Mauer, Slowenien

An Gartentagen im Süden Deutschlands, in Österreich und vor allem in Italien fällt manchem Besucher ein Stand auf, welcher mit sehr vielen Raritäten aufwartet, die man sonst höchstens in Großbritannien antrifft, auch in Sachen Gehölzen und seltenen Kübelpflanzen, vieles davon ist an der Grenze der Winterhärte. Lass dich überraschen, Rifnik ist auch durch ihr umfangreiches Begoniensortiment bekannt. Dass es hier winterharte Arten gibt, wird dir inzwischen bekannt sein, aber erkundige dich vorsichtshalber genau. Mit Ignac hast du einen Kenner vor dir, welcher mit seiner weithin vernehmbaren Stimme ohnehin auffällt. Wir freuen uns jedenfalls schon sehr! https://www.rifnik.si/

 

„Zahradnictvi Holzbecher“, Jana Holzbecherova, Brno, Tschechien

Selbst die Präsidentin der Internationalen Staudenunion gibt uns die Ehre, Jana hat diese Position schon seit einiger Zeit inne! Ich kannte ihren Vater sehr gut, ich habe damals von ihm meine allerersten Pflanzen bezogen. Er war ein ausgewiesener Kenner alpiner Stauden, für die unser Nachbarland Tschechien bei Liebhabern auf der ganzen Welt bekannt ist. Und genau mit solchen „Schmankerln“ wird Jana bei uns aufwarten, wir dürfen gespannt sein! Leider ist der Monat September nicht gerade die Paradezeit für Alpenpflanzen, doch Kenner der Materie kommen ganz sicher auf ihre Kosten. Und nicht nur das, Jana wird auch darüber hinaus mit der einen oder anderen Besonderheit aufwarten, wie ich sie kenne. https://holzbecher.cz/de/uber-uns/

 

„Wüstengarten“, Birgit und Gerhard Gussmagg, Feistritztal, Österreich

Die beiden sind längst kein Geheimtipp mehr! Sie bürgen nicht nur für außergewöhnliche Pflanzen, sondern führen insbesondere solche, welche eine gehörige Portion Trockenheit aushalten. Bekannt sind Birgit und Gerhard vor allem auch durch ihre Palmlilienselektionen. Vor einiger Zeit kaufte ich eine ganze Reihe an Yucca (Palmlilien), welche jetzt unseren Wall bereichern. Und wenn du einmal den Weg in die grüne Steiermark findest, dann solltest du dem „Wüstengarten“ unbedingt einen Besuch abstatten, du wirst feststellen, dass der Begriff Wüste sehr dehnbar ist, eindrucksvolle Beispiele von seltenen Palmlilien und Agaven, aber auch Mittagsblumen und anderen mediterran anmutenden Kombinationen sind zu sehen. https://www.wuestengarten.at/

 

„Clematis Herian“, Benedikt Herian, Unterliezheim, Deutschland

Anlässlich unseres 20-jährigen Jubiläums war Vater Manfred Herian mit seinen Clematis ebenfalls mit von der Partie, inzwischen hat er den Betrieb an seinen ältesten Sohn Benedikt übergeben. Clematis verbindet man fast schon automatisch mit dem Namen Herian, hier ist geballte Kompetenz über eine komplexe Pflanzengattung vorhanden! Unsere Familien sind seit langem freundschaftlich verbunden, früher traf man sich regelmäßig an Gartentagen oder unternahm gemeinsam so manche Reise. Waldreben sind das Hauptprodukt, neuerdings kamen aber auch ausgefallene Obstgehölze aus Asien und Osteuropa dazu. Du kannst deine Wünsche aus ihrem Onlineshop jederzeit vorbestellen, diese werden verlässlich mitgebracht! https://www.clematis-herian.de/

 

„Chaosfritz“, Fritz Strohmer, Karlstein, Österreich

Fritz wohnt im ganz oberen Teil des Waldviertels nahe Litschau, fast schon der Unzugänglichkeitspol Österreichs. Privat pflegt er eine umfangreiche Pflanzensammlung, seine Interessen sind jedoch sehr breit aufgestellt. Ihn zeichnet vor allem seine überaus große Hilfsbereitschaft aus, so war er zu früheren Jahren immer am Stand von Hosta Fischer zu sehen, neuerdings hilft er auch bei Rifnik. Eines Tages kam Fritz mit einem Phloxsämling aus seinem Garten, extra für mich als Gastgeschenk für unser Phloxsammelsurium. Sehr außergewöhnlich die Höhe, noch außergewöhnlicher aber die Farbzusammenstellung von einem hellen Blau mit tief dunklem Auge, die Blüte wird mit dem Abblühen dunkler. Ich war begeistert und sagte zu ihm, dass wir unbedingt einen Namen bräuchten, ohne Namen sei der schönste Phlox wertlos! Spontan sagte er ‘Chaosfritz‘. Er sieht sich selbst so, dabei ist er keinesfalls chaotisch, nur fällt er in mancherlei Hinsicht sehr erfrischend aus der Norm. Anstatt mit Pflanzen wird Fritz uns auch mit Melodien aus seiner historischen Drehorgel beglücken.

 

„Kunst im Garten“, Sebastian Ehrl, Gschwend, Niederbayern

Es ist schön, wenn frühere Mitarbeiter sich neben Pflanzen und Garten auch anderweitig kreativ entwickeln. Mit Sebastian verbindet mich vor allem eines, wir beide sind das geborene Team an Gartentagen und ergänzen uns in Verkauf und Beratung ganz vortrefflich. Ihn deswegen mit ins Ausstellerboot zu holen? Wohl kaum. Ausschlaggebend daran war einzig und allein sein überaus geschmackvoll gestalteter Garten, wo manche verrückte und außergewöhnliche Skulptur zu bewundern war. An Gartentagen sollten möglichst Pflanzen dominieren, es dürfen aber auch Antiquitäten oder moderne Kunst für Abwechslung sorgen, solange sie etwas mit dem Thema Garten zu tun haben. Kunst und Kitsch liegt bekanntlich nahe beieinander, hier ein Urteil zu fällen ist müßig. Sebastian trau ich jedenfalls das richtige Augenmaß zu!

 

„Mielys Pfingstrosen“, Michael Miely, Buchkirchen, Oberösterreich

Pfingstrosen sind eine Wissenschaft für sich. Miely und Pfingstrosen ist zu einem Begriff geworden. Nicht nur die sehr große Auswahl beeindruckt immer wieder aufs Neue, sondern besonders seine üppig blühenden Felder, welche zu entsprechender Zeit besichtigt werden können. Michael kultiviert hauptsächlich Staudenpfingstrosen, aber auch eine größere Anzahl an Strauchpfingstrosen, sowie Itoh-Hybriden, welche ein Zwischending darstellen. Er verschickt sie durch halb Europa, auch ihm leistet dabei ein Onlineshop gute Dienste. Wir freuen uns, wenn er wieder mit von der Partie ist! https://www.paeoniamiely.com/

 

„Naturfloristik“, Rosemarie Etzinger, Lambrechten, Innviertel, Österreich

Mit den Floristen ist es so eine Sache. Ich möchte jetzt keine alten Feindschaften zwischen Gärtnern und Floristen aufwärmen, aber vor Floristen ist bekanntlich nichts sicher! Dies kann man ja durchaus verstehen, denn wie kämen sie sonst zu edlen Blüten und erlesenem, botanischem Beiwerk? Rosemarie ist eine meiner engsten Mitarbeiterinnen und hat ein Händchen für exquisite Floristik. Gerade ihre Trockensträuße rufen allgemeine Bewunderung hervor, aber auch ihre Kreationen aus Stauden und Gräsern. Unsere Devise: nicht Nelken aus Übersee, sondern verspielte Floristik aus unseren Gärten.

 

„Keramikatelier“, Doris Schmölzer, Mörschwang, Innviertel, Österreich

Doris ist ebenfalls eine Mitarbeiterin von uns. Sie hat ihre Erfüllung in der Gestaltung und Modellierung von Tonskulpturen gefunden und bestritt schon einige Vernissagen. Ihr Repertoire reicht aber sehr viel weiter und drückt sich ebenso in Vasen oder Gebrauchsgegenständen aus. Eine Art Dauerausstellung findest du bei uns im Schaugarten, wo du ihre Kreationen auch erwerben kannst. Man darf gespannt sein, mit welchen Objekten sie uns am Jubiläumswochenende beglückt.

 

Es ist ja noch ein Weilchen hin bis zum Jubiläumswochenende, jedoch möchten wir schon jetzt auf einige wichtige Punkte hinweisen:

Falls du von weiter wegkommst und nach Gaststätten oder Hotels mit Übernachtungsmöglichkeiten suchst, so kann ich dir nur empfehlen, bald genug zu reservieren. In Ried, Schärding und Umgebung existieren eine ganze Anzahl an Möglichkeiten. Übrigens lohnt es sich auch, während deines Aufenthaltes einen Abstecher nach Passau oder Linz zu machen! Ansonsten wäre in unmittelbarer Nähe unserer Gärtnerei das Hotel Rimo, in St. Martin das Hofwirtshaus, der Osternacher Hof in Osternach, sowie das Stift in Reichersberg, welches ebenfalls ein Beherbergungsunternehmen betreibt.

Für Parkplätze ist gesorgt, was ja öfters ein Problem sein kann. Unmittelbar an der Harter Bezirksstraße vor unserer Gärtnerei besteht zwar die Möglichkeit, kurzfristig zu parken, bessere Möglichkeiten bestehen aber in 500 m Entfernung östlicher Richtung auf dem Gelände der Firma Stranzinger. Wir werden ein Schild anbringen oder einen Einweiser hinstellen. Am Sonntag wird zusätzlich der Parkplatz des Billa-Supermarktes als Parkmöglichkeit dienen, nicht jedoch am Samstag, da der Supermarkt bis abends geöffnet hat und natürlich in erster Linie der Kundschaft dienen sollte.

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