Sarastros Staudenzauber

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Wir sind kein Unternehmen, welches Gärten plant oder landschaftsgärtnerische Tätigkeiten ausübt. So gerne wir uns mit Stauden und deren Verwendung auseinandersetzen, unser breites Sortiment fordert uns derart, dass eine zweite gärtnerische Tätigkeit undenkbar ist. “Schuster, bleib bei deinen Leisten!”, dieser Spruch bewahrheitet sich gerade in der heutigen Zeit!

Wir bieten Ihnen jedoch nach Wunsch umfassende Beratung in der Gärtnerei oder legen Ihnen darüber hinaus Ihrem Wunsch entsprechend die gekauften Stauden in Ihrem Garten aus oder pflanzen diese sogar, vorausgesetzt, Ihr Staudenbeet wurde fachgerecht pflanzfertig vorbereitet. Die dadurch entstehenden Kosten verrechnen wir nach Zeitaufwand.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Umgang und der Verwendung von Stauden sind wir imstande, Ihnen bei einer gewünschten Staudenkombination oder bei einer Beetgestaltung relativ rasch und unkompliziert behilflich zu sein. Wir benötigen hierzu von Ihnen lediglich einen skizzenhaften Plan der Situation und/oder die Ausmaße der zu bepflanzenden Fläche, d.h. ihre Nettoquadratmeter. Alles andere geschieht hier vor Ort in der Gärtnerei!

Jede Fläche im Garten kann mit Stauden bepflanzt werden! Wir kultivieren bekanntlich Stauden für das sonnige Beet, den Gehölzrand (z.B. vor Hecken), im Wurzelbereich im tiefen Schatten,  Dachgärten, Stein-und Kiesgärten, für den Wasserrand und absonnigen Hinterhof. Lassen Sie sich von uns beraten.

Die Einteilung der Staudenvielfalt erfolgt bekanntlich nach einzelnen Lebensbereichen, wobei wir dies nicht als Dogma ansehen, sondern lediglich als gute Grundlage, um darauf aufzubauen, denn auch die Natur und ihre Pflanzen sind bekanntlich nicht statisch. (z.B. Lebensbereich Beet, Lebensbereich Steingarten und Alpinum, Lebensbereich Gehölz). Das Staudensortiment ist derartig vielfältig, dass diese Einteilung uns sehr hilft, dies alles transparenter und übersichtlicher zu machen.

Am besten, Sie gehen nach den folgenden Kriterien vor, welche in der Grafik zu sehen sind. Diese Grafik wurde vom Landschaftsgärtner und Kollegen Dr. Joachim Hegmann aus Limburgerhof entwickelt, er hat sie uns dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Sie hat uns sehr gefallen, da sie eine praktikable Herangehensweise beinhaltet:

kriterien_staudenauswahl

Jede Pflanze besitzt zwar ihren bevorzugten Lebensbereich. Eine Lenzrose ist beispielsweise eine klassische Gehölzrandstaude, welche als Schattenstaude aber auch unter Gehölzen zufriedenstellend gedeiht.  Man spricht hier von einer mehr oder minder großen Standortamplitude. All dies klingt für den Laien vielleicht zu theoretisch! Der bevorzugte Lebensbereich wird bei uns nicht in Standortkennzahlen angegeben, die einzelnen Sorten werden auch nicht als abstrakte C- oder S-Strategen bezeichnet, sondern ihr bevorzugter Standort ist in der Beschreibung im Text eingebaut. Astrantia major, die Sterndolde, wächst horstig in frischem, nährstoffreichen Boden, sowohl im Halbschatten als auch in der Sonne.  Dies klingt vor allem für  Laien sehr viel gefälliger und ist so leichter verständlich.

Eine gelungene Staudenkombination erkennt man beispielsweise auch daran, dass die Arbeit mit jedem Jahr weniger wird. “Ein Staudengarten ist etwas für intelligente Faule!” Dieser altbekannte Spruch von Karl Foerster trifft den Nagel auf den Kopf!  Die richtige, ausgewogene Kombination aus Leitstauden und Begleitstauden bewirkt eine geschlossene Pflanzendecke und zeigt sich auch durch lang anhaltenden Blütenflor einzelner Stauden oder dem Höhepunkt jahreszeitlich typischer Effekte. Diese spannenden Staudenkombinationen enthalten breitblättrige und wuchtige Pflanzengestalten, die mittels Gräser und andere filigrane Stauden sinnvoll ergänzt werden.

Und hiermit eröffnet sich uns ein schier unendliches Feld an Möglichkeiten der Kombinationen!

Wir helfen Ihnen jederzeit gerne, mit unseren Stauden Ihren Garten zu verzaubern!

Das Anlegen und Verwirklichen eines Staudenbeetes

Untenstehend zeigen wir Ihnen auf einigen Bildern “Step by Step”, wie ein Beet frisch präpariert, umgegraben und bepflanzt wird. Jeder Anfänger, aber auch fortgeschrittene Gartenbesitzer und Staudenliebhaber kann diese Vorgänge auf diese Weise in seinem eigenen Garten selbst nachvollziehen!

Merke: je schwerer ein Boden ist, desto tiefer sollte er bearbeitet werden. Bei leichten Böden genügt oft nur das Lockern der Oberschicht.

Planung, Gestaltung, Pflanzung und Pflege von langlebigen Staudenbeeten

1. Blühende Staudenbeete
Viele Menschen haben das Bedürfnis, nicht nur gemütliche Sitzplätze oder einen gepflegten Rasen,
sondern auch möglichst lange blühende, schöne Staudenbeete in ihre Garten zu haben. Häufig
schrecken Gartenbesitzer aber davor zurück, weil der Umgang und die Pflege von Stauden vielen als
sehr arbeitsintensiv und kompliziert erscheinen. Wir möchten Sie mit diesen gebündelten
Informationen dazu ermutigen, ganz einfach in wenigen Schritten selbst ein Blumen- bzw. ein
Staudenbeet anzulegen. Wir geben Ihnen hier wertvolle und nützliche Tipps, wie Sie ein Staudenbeet
selbst planen, gestalten, bepflanzen und letztlich auch mit relativ wenig Aufwand pflegen können.
Wenn Sie dann noch die richtigen Pflanzen ausgewählt haben (siehe beigefügter Liste), dann werden
Sie viele Jahre Freude an diesen Beeten haben.

2. Den Standort bestimmen
Die wichtigste Voraussetzung, dass sich Pflanzen in Ihrem Garten wohlfühlen und wachsen, ist die
Auswahl des richtigen Standorts. Es gibt Sonnenkinder unter den Pflanzen, die sich am liebsten den
ganzen Tag in der Sonne räkeln. Es gibt aber auch Pflanzen, die etwas lichtscheu sind und
insbesondere die grelle Mittagssonne meiden wollen. Dann gibt es die Waldkinder, die kühlere
schattigere Plätzchen lieben, sei es unter Bäumen oder im Schatten eines Hauses, z.B. auf der
Nordseite. Außerdem gibt es Pflanzen, die mit etwas weniger Wasser auskommen und daher auch
auf trockeneren, z.B. sandigen Böden gedeihen. Es gibt aber auch die feuchtigskeitsliebenden
Pflanzen, die einen Boden brauchen, der nie ganz austrocknet. Diese wichtigen Bedürfnisse der
Pflanzen, insbesondere der Stauden sind meist auf dem Pflanzen-Etikett angegeben. In einem guten
Staudenkatalog finden Sie diese Angaben auch. Wenn Sie diese Wünsche der Pflanzen
berücksichtigen, haben Sie den wichtigsten Schritt zu einem langlebige schönen Staudenbeet
gemacht.

 

Und hier ein weiteres Beispiel, nämlich die Neubearbeitung einer kleinen Fläche unter einer Magnolie. Die alte durchwurzelte Schicht wurde abgetragen und mit frischem Humus versehen. Anschließend wurden die Stauden nach dem Prinzip Leitstauden (Gerüstbildner), Begleitstauden, bodendeckende Füllstauden verteilt und gepflanzt, in der Dichte von etwa 5-7 Stück pro Quadratmeter.

Wir stellen Ihnen die Pflanzen wunschgemäß zusammen.